Narben verblassen lassen dank Laserbehandlung

Pyroelektrische Detektoren sorgen für sichere Hautbehandlung

Krankheiten wie Windpocken und Akne hinterlassen Narben, die einen Menschen ein Leben lang beeinträch­tigen können. Dank dermatologischer Laser können diese sanft und sicher sogar im Gesicht ohne Narkose oder mit Lokalanästhesie entfernt werden.

Asclepion Laser - Bildnachweis: © iStock.com / 1132827504 enes evren

Sicherheit ist ein hohes Gut, besonders wenn es um den eigenen Körper und das Thema Gesundheit geht. Das sieht auch die Asclepion Laser Technologies GmbH aus Jena in Thüringen so, Marktführer im Bereich der ästhetischen und medizinischen Lasertechnologien.

Die Laser von Asclepion werden nach höchsten Sicherheitsanforderungen hergestellt. Dafür, dass diese erfüllt werden und Behandlungen für Anwender und Patienten gleichermaßen risikofrei sind, sorgen viele Faktoren, unter anderem die eingebauten pyroelektrischen Detektoren von InfraTec. Sie werden seit Jahren im Lasersystem „MCL31 Dermablate“ verwendet, dem Goldstandard für dermatologische Anwendungen. Der direkte Kontakt des Lasers mit sensibler Haut lässt den Nutzen der Detektoren unverzichtbar erscheinen.

Doch was macht der Detektor im Gerät eigentlich und inwiefern hilft er bei der sicheren Inbetriebnahme des Lasers? Der Detektor misst die Energie, die vom Laserstrahl ausgeht und prüft, ob sie bei der aktiven Anwendung korrekt vom Gerät abgegeben wird. Dabei ist die kurze Reaktionszeit des pyroelektrischen Detektors besonders hervorzuheben. Wird eine zu hohe Intensität des Lasers detektiert, schaltet sich der Laser sofort ab. Schwankungen der Energiezufuhr können dank der Messungen reguliert werden. Dies funktioniert im Detail so, dass beim Absenden des Laserstrahls dieser erst auf einen halbdurchlässigen Spiegel trifft. Er fungiert als Strahlteiler. Dabei wird ein großer Teil des Laserstrahls reflektiert und gelangt auf die Haut des Patienten. Ein kleinerer Teil strahlt durch den Spiegel hindurch, wird homogenisiert und trifft auf den InfraTec-Detektor. In diesem wird der pyroelektrische Kristall erwärmt. Es entstehen Ladungen, die in eine Signalspannung umgewandelt werden. Anhand dieser erzeugten Spannung wird die ausgestoßene Energie aus dem Lasergerät gemessen und kontrolliert. Auf dieser Grundlage kann die Gerätesoftware bei Energieschwankungen reagieren und im Fehlerfall den Laser abschalten. So wird aus dem „MCL31 Dermablate“, auch dank der Langzeitstabilität des Detektors, ein noch stabileres Lasersystem, womit sich sowohl Anwender als auch Patienten durchweg sicher fühlen können.